Citroën neben der Spur, mit dem My Ami Buggy

Citroën neben der Spur, mit dem My Ami Buggy

Das Citroen Ami Buggy Concept ist so simpel gehalten wie die Grundidee des Ami selbst: Die von der Serie gar nicht weit entfernte Studie mit ihren griffigen Stollenreifen ist technisch identisch zu seiner Vorlage, dem Mikrocar, das mit einem 6 kW/8 PS-Aggregat und 5 kWh grossem Akku unterwegs ist.

Schon äusserlich gibt die Weiterentwicklung ein Statement ab mit integriertem Kuhfänger und den Schutzgittern vor sämtlichen Leuchteinheiten. Eine Dachreling mit kräftiger LED-Lichtleiste mutet durchaus martialisch an, hat aber je nach Einsatzort durchaus eine praktische Funktion, falls zwischen Strand und Heim noch ein dunkles Waldstück liegt bei Fahrt in der Dämmerung. Der Betrachter staunt nicht schlecht ob vieler praktischer Gimmicks – denn der wenige Platz im kompakten Ami Buggy will intelligent genutzt werden. So ist ein ebenfalls in dem farbenfrohen Gelb gehaltenes Futteral für die Aufnahme jeglichen Kleinkrams einfach im Lenkrad-Pralltopf untergebracht und magnetisch befestigt. Passgenau gefertigte Taschen lassen sich seitlich zwischen Sitz und Holm verstauen – ähnliche Methoden nutzen auch rare Supersportwagen, zu denen deren Hersteller ein massgeschneidertes Kofferset mitliefern, um die kleinen Kofferräume besser auszunutzen. Und noch ein weiterer, gelber Beutel befindet sich in der kleinen Passagierzelle.

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Falls den Ami unterwegs mal eine Reifenpanne ereilen sollte, darf man zum Ersatzpneu greifen, der optisch gut sichtbar auf dem Dach thront und noch einen Hauch mehr Offroad-Gefühl erzeugt. Bedingt durch den Verzicht auf Türen ist das Buggy Concept ein luftiges Vergnügen. Dennoch haben die Ingenieure für den Fall feuchter Witterung vorgesorgt. Denn die Einstiegsluken lassen mit einer durchsichtigen Plastikplane verschliessen. Ob der Buggy eine Chance auf Serienfertigung hat, bleibt abzuwarten und hängt sicherlich auch vom Erfolg der geschlossenen Variante ab. Dass Citroën den Mut hat, auch ungewöhnliche Konzepte als Serienfahrzeuge herauszubringen, hat der Konzern mehrfach bewiesen mit Méhari und E-Méhari.

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