Reisen statt besitzen – Warum Christopher Many seit 1997 unterwegs ist
Seit fast 30 Jahren ist Christopher Many unterwegs – ohne festen Wohnsitz, aber mit klarer Haltung. In diesem Gespräch erzählt er von Minimalismus, 1.667 Autopannen, echter Freiheit und der Frage, warum es vielleicht mutiger ist, sesshaft zu bleiben. Eine Einladung zum Umdenken – und zum Loslassen.
Wir sprechen mit Menschen, die ihr Leben anders leben – bewusst, mutig, manchmal radikal. Nicht, um zu beeindrucken. Sondern um zu inspirieren, zu hinterfragen und zu zeigen: Es geht auch anders. Und das ist okay.
Hier geht’s nicht um Floskeln. Nicht um Hochglanz. Sondern um echte Antworten – auf die Fragen, die man sich am Lagerfeuer stellt, wenn keiner mehr Smalltalk macht. Denn wer unterwegs ist, hat viel zu erzählen. Und oft mehr zu geben, als man denkt.
"Ich schlafe, wenn ich müde bin, esse, wenn ich hungrig bin – was könnte einfacher sein?"
Ein Gespräch mit Christopher Many – er reist seit 1997 um die Welt. Nicht als Influencer, nicht als Missionar, nicht als Aussteiger. Sondern als jemand, der sich entschieden hat, dauerhaft unterwegs zu sein – aus Überzeugung, mit Haltung, mit feinem Humor.
In diesem Gespräch spricht er über das Missverständnis vom „mutigen Aufbruch“, über seine ganz eigene Definition von Heimat – und darüber, warum Reisen keine Weltrettung ersetzt, aber Weltbilder verändern kann.
Über dich und deinen Weg
Erzähl kurz von dir: Wer bist du? Seit wann bist du unterwegs? Was hast du bereits gemacht? Wo bist/lebst du gerade? Und was steht als Nächstes an?
Seit 1997 fahre ich quasi non-stop um die Welt – die letzten sieben Jahre mit einem knallgelben Mercedes 308D mit Paketkoffer, aus dem Bestand der Deutschen Bundespost. Davor umrundete ich die Erde mehrmals mit dem Motorrad sowie mit einem Land Rover, Baujahr 1975. Kürzlich sind meine Partnerin Laura und ich von einer 18-monatigen Overland-Reise durch Saudi-Arabien, Irak, Iran und Oman nach Europa zurückgekehrt. Im Augenblick befinden wir uns in Kanada, und ich denke, wir werden bis 2028 in Nordamerika bleiben. Tja, das Leben kann enormen Spaß machen, wenn man seine Leidenschaft entdeckt hat. Es ist einerlei, ob sich diese auf Musik, Sport, Familie oder die Arbeit bezieht – oder eben wie bei mir: das Reisen.
Erinnerst du dich an den Moment, an dem du zum ersten Mal gespürt hast: Ich will raus. Ich will mehr vom Leben?
Ich wollte nicht „mehr vom Leben“, sondern einfach etwas anderes. Sesshaftigkeit und alles, was dazugehört, möchte ich nicht abwerten. Ich jedoch habe schon in meiner Jugend zum Horizont geblickt und gefragt: „Wer lebt denn dahinter, und was würde ich dort entdecken?“ So kaufte ich mir 1997 eine Yamaha XTZ 660 Ténéré, meldete mich permanent aus Deutschland ab und setzte Kurs nach Indien. Obwohl das sesshafte Leben sicher seine Vorzüge hat, bevorzuge ich ein Nomadendasein ohne Wände. Mein Heim muss mobil sein. Vor allem aber will ich mich nicht durch Ziegelsteine und Mörtel finanziell und örtlich binden lassen, sondern meine Freiheit, umherzuschweifen, bewahren.
Wie sieht dein Alltag unterwegs aus – oder gibt es den gar nicht mehr?
Ich bin Minimalist. Ich esse, wenn ich hungrig bin, schlafe, wenn ich müde bin und schaufele Sand, wenn mein Fahrzeug in einer Düne steckenbleibt. Zeitdruck ist mir unbekannt. Ich gebe Gas, ich bremse, ich bleibe, wo ich willkommen bin, und fahre weiter, wenn nicht. Da ist das Leben in Deutschland schwieriger, wo man mit den Nachbarn auskommen muss, wenn man fest irgendwo wohnt! Mein Leben bestreite ich nur mit dem, was der Stauraum eines Autos oder das Topcase eines Motorrads hergeben. Mein Lebensstil ist sicher nicht jedermanns Sache, aber Laura und ich sind glücklich. Ich habe meine kleine „Daseinsnische“ gefunden – einen Lebensentwurf, der es mir ermöglicht, meinen Weg mit geringen materiellen Mitteln selbst zu bestimmen. Ich besitze kein Haus, aber ich muss auch keine Hypotheken abzahlen. Stress? Kenne ich auch nicht. Mein Einkommen als Autor reicht aus, um Sprit zu kaufen, Essen und vielleicht auch ein bisschen mehr. Ich hungere nicht, bin frei und habe Freunde – was sollte ich mehr wollen?
Was war der bislang schönste Ort, an dem du länger geblieben bist – und warum?
Generell mag ich Länder mit einer geringen Bevölkerungsdichte und viel Natur am liebsten. Dort kann ich ungestört „ich“ sein und habe aufgrund der dünnen Besiedlung viele Freiheiten, die in Europa leider kaum möglich sind. Ich kann nicht einfach so im Bayerischen Wald mit einer Axt spazieren gehen und mir eine Blockhütte bauen – in Nordkanada wäre dies kein Problem. Neben Argentinien, Namibia, der Mongolei, Iran, Sudan und Bolivien gehört auch China definitiv zu meinen persönlichen Lieblingsreiseländern. Dort, auf dem Tibetischen Hochplateau, findet man noch intensive Naturerlebnisse.
"Ich bin nicht mutig. Ganz im Gegenteil – ich habe es einfach leichter."
Gab es Momente, an denen du alles hinschmeissen wolltest?
Verzweiflung? Nein; fühlte ich nie. Nur als Beispiel: Auf meiner achtjährigen Land-Rover-Weltreise hatte ich genau 1.667 Autopannen. Also doch ein paar. Mein Fahrzeug war aber auch damals bereits 35 Jahre alt und kostete – aus gutem Grund – weniger als 1.000 Euro. Ich habe 52-mal die Bremsen entlüftet, 59 Federbuchsen ausgewechselt, 40 Zündkerzen erneuert und 18 Kondensatoren. Dann kommen noch die mechanischen Probleme hinzu: 20 Blattfedern, acht Universalgelenke und zwei Antriebswellen sind gebrochen. Auf einem steilen Bergpass in Chile blockierte die Lenkung, mein Getriebe fiel auf der „Todesstraße“ in Bolivien auseinander, und mehrmals bin ich in Afrika umgekippt. Doch solche Erlebnisse gehören zu einer Overlandreise dazu, und man gewöhnt sich daran. Man kann sich über die Sandschaufelei und Reparaturen ärgern – oder man freut sich über die körperliche Tätigkeit an der frischen Luft, statt in einem Büro arbeiten zu müssen. Das Reisen lehrt, dass es immer irgendwie weitergeht – wenn auch nicht immer so, wie man es erwartet hat.
Welchen wichtigen Tipp könntest du anderen Abenteurern mit auf den Weg geben?
Ein unbekannter Dichter schrieb einst: „Bloß leben genügt nicht. Das Leben muss Qualität haben, wenn es denn lebenswert sein soll. Und für Qualität müssen wir bereit sein, einige Risiken einzugehen und einige Strapazen zu erdulden.“ Das könnte ich unterschreiben – allerdings mit einer Randbemerkung: So arg viele Risiken birgt das Reisen nicht, sofern man mit Vernunft um die Welt fährt. Gefahren – abgesehen von denen an einigen Brennpunkten – werden von unseren Medien oft maßlos übertrieben. Sollten wir nicht wissen, dass überall auf der Welt die Hauptsorge der Bevölkerung der Ernährung der Familie und einem Leben in Frieden gilt – und nicht dem Ziel, Overlander zur Strecke zu bringen? Und gibt es nicht auch in Europa Schießereien, Diebstahl, Kidnapping, Krankheit und Gewalt? In Wahrheit können sich unangenehme Zwischenfälle überall ereignen. Also: nur Mut! Wir haben die Freiheit, unser Schicksal selbst zu bestimmen, in der Welt nach Werten zu suchen, die wir als anregend empfinden, Regeln niederzuschreiben, nach denen wir leben möchten, und zu entdecken, was für uns und unsere Liebsten das Beste ist.
Die Frage, die sich alle stellen
Wie finanzierst du dieses Leben? Und wie gehst du mit der Unsicherheit um, die damit vielleicht verbunden ist?
Das nötige Geld für meine allererste Weltreise habe ich durch meine Arbeit als Bootsbauer verdient. Doch von Anfang an war mir klar: Ich wollte in die Welt hinaus und nicht die Karriereleiter hochklettern. Meine „berufliche Laufbahn“ endete an meinem 27. Geburtstag. Seitdem bin ich Schriftsteller und finanziere meine Reisen und mein Nomadenleben ausschließlich durch meine Bücher Hinter dem Horizont links, Hinter dem Horizont rechts und Irgendwo hinter dem Horizont. Für jedes verkaufte Exemplar kann ich einige Liter Sprit tanken und weiter vorankommen. Ich werde nicht von Firmen gesponsert, und ich muss meine Reisen nicht durch Filmvorträge oder Lesungen finanzieren. Stattdessen kann ich mich voll auf das konzentrieren, was ich am liebsten tue: durch die Welt zu reisen und über meine Erfahrungen zu berichten – ohne durch andere Dinge abgelenkt zu werden.
Unsicherheit verspüre ich nicht. Meine durchschnittlichen Ausgaben sind sehr gering und betragen selten mehr als 7.000 Euro pro Jahr. Wie viel Langzeitreisende ausgeben, ist jedoch ganz verschieden, und meine Unkosten sind nicht direkt übertragbar. Alle Overlander haben unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse.
Unterwegssein als Lebensprinzip
Was bedeutet Reisen für dich – jenseits von Postkartenmotiven und Bucketlists?
Das muss jeder Nomade selbst wissen. Der höchste Gewinn ist für mich die physische und psychische Freiheit. Es sind nicht mehr die Medien, die meine Meinungen über Nationen, Kulturen und Vorgänge in der Welt prägen. Ich selbst bin nun ein unabhängiger Augenzeuge. Dank der täglich einströmenden Reize denkt man schon bald in neuen, nicht für möglich gehaltenen Bahnen, stellt vorher nie erahnte Fragen und sieht alles aus einer ganz anderen Perspektive.
Hat sich dein Blick auf die Welt durch das Unterwegssein verändert?
Unterwegs trifft man immer wieder Leute, die einen willkommen heißen und eine unvertraute Stadt zu einer Heimat auf Zeit machen. Ich hätte es nicht drei Jahrzehnte auf großer Fahrt ausgehalten, ohne all diese lieben Menschen. Natürlich gibt es auch viele Leute, die weniger tolerant sind und kaum so viel Empathie aufbringen wie eine Malariamücke. Als Reisende hoffen wir aber stets, diesen nicht zu oft zu begegnen.
Von diesen Begegnungen in der Fremde habe ich eine wichtige Sache gelernt: Es gibt keine universellen anthropologischen Konstanten. Es gibt keine einstimmigen Entscheidungen zwischen Richtig oder Falsch, keine allgemein verbindlichen moralischen und ethischen Standards und keine allen gemeinsame Religion. Dies anzuerkennen, hat Konsequenzen: Der Besucher irgendeiner Ecke der Welt muss sich vom absoluten Anspruch auf Wahrheit frei machen und es hinnehmen, dass alle Gedanken persönlich und gleichwertig sind, wo man sie auch antrifft. Man muss nicht die Überzeugungen anderer im eigenen Leben übernehmen, aber das Mindeste ist, zuzuhören und anderen das Recht auf eine eigene Meinung einzuräumen.
Würden mehr Menschen danach handeln und ihre Konflikte diplomatisch beizulegen versuchen, würde es auf dieser Erde wesentlich friedlicher zugehen. Ein bisschen Bescheidenheit, so glaube ich, wird die Menschheit in den nächsten Jahrhunderten verzweifelt nötig haben, wenn sie überleben will.
Gibt es Begegnungen, die dich besonders geprägt oder verändert haben? Eine, die du nie vergessen wirst?
Ja, nämlich meine Partnerin Laura! Wir begegneten uns 2008 in Malawi. Ich habe mich damals in sie verliebt und seither sind wir unzertrennlich.
Welche Rolle spielt “Zuhause” für dich?
Da ich kein geografisch zu fixierendes Heim habe, ist Heimat durch die Orte definiert, an denen sich mir liebe Menschen befinden. Laura ist meine „feste Basis“. Wo auch immer sie sich befindet – in Argentinien oder in der Mongolei – dort bin ich daheim.
Gibt es etwas, das du unterwegs losgelassen hast – und nicht vermisst?
Nun, es gibt gewiss viele Dinge, die man auf einer Auslandsfahrt definitiv nicht mitnehmen sollte. Etwa:
- Vorgefasste Meinungen und Vorurteile über die Orte und Menschen, die man kennenlernen möchte;
- Eine penibel geplante Reiseroute – Spontaneität ist wichtig;
- Pessimismus;
- Nationalstolz und Patriotismus;
- Übertrieben hohe Erwartungen. Es ist besser, von einem Land angenehm überrascht zu werden, als eine tiefe Enttäuschung zu erleben;
- Stress sollte unbedingt zu Hause gelassen werden;
- Die Abhängigkeit von Besitztümern. Trotz aller Vorsicht kann es vorkommen, dass man Habseligkeiten verliert oder Opfer eines Diebstahls wird. Glaub mir, das Leben und die Reise gehen danach weiter. Deine Gesundheit, die geschlossenen Freundschaften und die gesammelten Erinnerungen sind viel wichtiger als ein gestohlener Rucksack. Den kann man ersetzen – das zuvor Genannte nicht.
Sinn & Spuren
Was willst du hinterlassen – nicht im Sand, sondern bei den Menschen, denen du begegnest?
Für einige mag es richtig sein, allen Besitz zu verkaufen und unbeschwert durch materielle Güter um die Welt zu fahren, für die meisten anderen ist es nicht zu empfehlen. Die Gesellschaft würde auseinanderbrechen, wenn sich alle Erdenbewohner mit einem Mal entschlössen, mit einem Vehikel dem Horizont zuzustreben und Bücher darüber zu verfassen. Die Welt verkäme zu einer Riesenbibliothek unter einer Glocke aus Kohlendioxid.
Es gibt jedoch auch positive Auswirkungen. Jede Overlandreise ist zugleich eine diplomatische Mission, und jeder Overlander ein Botschafter seines Stammes – Nomaden, die den Traum eines besser geeinten Planeten mit weniger trennenden Grenzen träumen. Unterwegs werden zahlreiche neue Freundschaften geschlossen, sodass sich einige Reisende schlussendlich sogar als Weltbürger betrachten und nicht mehr mit ihrem Geburtsland, sondern mit der internationalen Gemeinschaft identifizieren.
Sich über kulturelle Grenzen hinweg verständigen und austauschen zu können, fördert Toleranz, Verständnis und Frieden. Das ist doch was Schönes, nicht?
Wovon träumst du noch – ganz persönlich, ganz ehrlich?
Meine Reiseträume sind so zahlreich, dass ich nicht einmal einen Bruchteil davon verwirklichen könnte. Es gibt noch so viel zu entdecken! Wenn uns weiterhin danach ist, können wir nach meiner Schätzung noch 25 Jahre unterwegs sein. Aber wer sieht schon die Zukunft voraus? Möchte ich auch gar nicht – wo bliebe da die Spannung? Im Augenblick konzentrieren wir uns nur auf die nächste Etappe: eine Overlandreise durch Kanada, die USA und Mexiko. Danach sehen wir weiter.
Ich bin jetzt 55, und es ist wahr: Meine Wünsche und Bedürfnisse haben sich im Laufe der Zeit verändert. Mein Leben lang habe ich meine Träume verwirklicht – den Schwierigkeitsgraden nach geordnet. Mit hartem körperlichem Einsatz auf Solo-Expeditionen habe ich begonnen, und irgendwann wird es mir genügen, Hunde spazieren zu führen oder in der Hängematte zu schaukeln. Das ist in jedem Fall schlauer, als umgekehrt zu verfahren und den Amazonastrip mit 95 verwirklichen zu wollen. Es wäre doch ärgerlich, ständig festzustecken, weil sich Lianen um die Rollstuhlspeichen gewunden haben.
Wenn unterwegs mehr passiert
Bist du auf ein Projekt, eine Initiative oder einen Menschen gestossen, der etwas in Bewegung bringt? Oder hast du selbst etwas gestartet, das mehr ist als dein eigenes Abenteuer?
Darf ich völlig ehrlich sein? Overlandreisen mit einem humanitären Projekt zu kombinieren, ist stets ein Ritt auf Messers Schneide. Angewandte Anthropologie und Evolutionspsychologie sind höchst komplexe Disziplinen, und gut gemeinte Hilfsprojekte – ungeschickt durchgeführt – können im Ausland menschliche Tragödien bewirken, welche schlimmer sind als die Missstände, die beseitigt werden sollten. Die Vorstellung, dass man die Probleme dieser Welt durch Autofahren lösen könnte, ist falsch. Wer Großes in Bewegung setzen möchte, sollte nicht reisen, sondern sich langfristig im Zielgebiet niederlassen und tiefgreifende Kenntnisse über die Kultur, die Sprache, die lokalen Bedürfnisse und die vorhandenen Ressourcen vor Ort erwerben.
Aber (!), wir alle können im persönlichen Umkreis kleine Veränderungen im Alltag bewirken – völlig egal, ob wir reisen oder fest an einem Ort leben. Und ja, ich kenne viele Individuen, die sich für die Umwelt, Tiere, Gerechtigkeit, Frauenrechte, Gaza usw. einsetzen. Mein Beitrag ist meine Hinter dem Horizont-Reisetrilogie, in der ich ein Schlaglicht auf viele brisante Themen rund um die Welt werfe.
Zur Person: Christopher Many
Autor, Overlander, Minimalist. Geboren 1970 in New York als Sohn einer Deutschen und eines US-Amerikaners, entzieht sich Christopher Many seit über 25 Jahren konsequent dem Stillstand. Nach einer Bootsbauerlehre in Bayern und ersten Reisen per Segelboot, Motorrad und Land Rover ist er heute einer der bekanntesten Langzeitreisenden Europas.
Seit 1997 lebt er dauerhaft unterwegs – zunächst mit seiner Yamaha Puck, später mit dem legendären Land Rover Matilda und heute in einem knallgelben Mercedes-Postbus. Gemeinsam mit seiner Partnerin Laura bereiste er über 130 Länder. Seine Erlebnisse veröffentlicht er in der erfolgreichen Trilogie Hinter dem Horizont – Bücher, die Geschichten nicht glorifizieren, sondern hinterfragen. Auch nach Jahrzehnten auf Achse gilt für ihn: „Es gibt noch so viel zu entdecken – und keinen Grund, sich irgendwo häuslich einzurichten.“
Folge Christopher hier: