Sophie Platz: Allein durch Afrika. How hard can it be?

Sophie Platz: Allein durch Afrika. How hard can it be?

Sophie Platz kauft einen Toyota 4Runner von 1994 und fährt damit durch Afrika. Allein. Pannen gehören dazu, Zweifel erstaunlich selten. Ihr Prinzip für ziemlich vieles im Leben: „How hard can it be?“

OLLI Friends sind Menschen, die rausgehen und ihr eigenes Ding machen. Wir erzählen ihre Geschichten – vom Unterwegssein, vom Ankommen und von allem, was dazwischen passiert.

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Wer bist du? Seit wann bist du unterwegs? Was hast du bisher erlebt? Wo bist oder lebst du gerade? Und was kommt als Nächstes?

Hi, ich bin Sophie, 29 Jahre alt und komme aus Dresden. Vor zwei Jahren habe ich mir einen kleinen Traum erfüllt und einen alten Toyota gekauft. Damit war ich im letzten Jahr in Afrika unterwegs.

Auch davor war ich schon viel und gerne reisen – in jeder Pause vom Studium und später meinem Job als Bauingenieurin bin ich losgezogen. Mal für 2 Wochen wandern in Schottland, dann ein City-Trip nach Venedig, 2 Monate auf Kuba oder mit dem Van von Deutschland bis nach Griechenland.

Gerade bin ich wieder in Dresden, um etwas Geld zu verdienen und die nächste Reise zu planen. Aktuelle Ideen sind eine Ostseeumrundung oder eine Tour nach Zentralasien.

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Sophies erster Löwe in Botswana
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Gorilla
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Kannst du dich noch an den Moment erinnern, in dem du wusstest: „Ich mache das jetzt.“? Wie haben Familie und Freunde reagiert? 

Meine Großeltern sind auch große Reisefans, sodass meine Idee für sie keine große Überraschung war und auch meine Eltern standen nach dem ersten Schock voll hinter mir. Dafür bin ich extrem dankbar.

Mein erster Gedanke bei neuen Ideen und Plänen ist meistens „How hard can it be?“. Und sobald dieser Gedanke kommt, ist eigentlich besiegelt, dass ich den Plan umsetze. So kam es dann auch. Die Zeit, bis ich das richtige Auto gefunden habe, kam mir ewig vor, aber ab dem Kauf lief alles ganz schnell und ich konnte täglich ein neues To-do oder eine Herausforderung wegstreichen.

Das Losfahren war für mich super leicht – ist es schon immer. Vermutlich auch, weil ich so ein gutes Support-Netz habe und weiß, dass ich immer ein Zuhause habe, zu dem ich zurückkommen kann, und Familie und Freund:innen, die mich auffangen, wenn was schiefgehen sollte.

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Typische Straße in afrikanischen Städten
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Exotisch: der Markt in Togo

Womit bist du unterwegs? Gibt es Begegnungen oder Geschichten, die genau deshalb entstanden sind? 

Ich fahre einen Toyota 4Runner N130 von 1994 – das ist im Wesentlichen der Hilux mit geschlossener Kabine.

Dadurch war ich bisher, besonders in Afrika, gut unterwegs. Alle kennen den Hilux, viele fahren ihn auch, es gibt also überall Ersatzteile und das notwendige Wissen für Reparaturen.

Wie auf so einer Tour zu erwarten ist, hatte ich auch immer mal Probleme – meistens dem Verschleiß alter, noch originaler Gummiteile geschuldet. Im Senegal musste die Dichtung der Diesel-Injektionspumpe überholt werden. In der Zeit durfte ich in der Werkstatt wohnen, habe gemeinsam mit den Arbeitern zu Mittag gegessen, ihre Familien kennengelernt und wir waren zusammen am Strand. Ich habe das ganze Team in mein Herz geschlossen und noch immer Kontakt, hätte sie wohl aber nie kennengelernt, wenn ich nicht auf eine Reparatur angewiesen gewesen wäre.

"Eine gute Lektion, dass selbst aus den scheinbar schlimmsten Situationen etwas Gutes entstehen kann."

Abgesehen von den kleineren Problemen bin ich komplett begeistert von meinem 4Runner, den ich übrigens „Cera“ nach dem Dinosaurier Triceratops benannt habe. Sie ist ein richtiger Dino, meistert jedes Terrain und sieht beeindruckend groß aus, sodass Mopeds und Esel mir immer Platz gemacht haben.


Wenn du heute noch einmal losfahren würdest: Würde es wieder genau dieses Fahrzeug werden?

Ja! Ich habe das Auto nach meiner Reise wieder nach Deutschland schiffen lassen und bin gerade mit Reparaturen und Upgrades beschäftigt. Anschließend soll sie mich auf jeden Fall für die nächsten Trips & hoffentlich auch mein restliches Leben begleiten.

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Wie sieht ein ganz normaler Tag bei dir unterwegs aus?

Wirklich sehr unterschiedlich – bis auf den morgendlichen Kaffee und einen kurzen Blick auf die Karte habe ich keine feste Routine. Ich liebe die Spontanität und entscheide daher jeden Tag neu, was ich wie und wann machen und erleben möchte.


An welchem Ort bist du viel länger geblieben als geplant – einfach weil du nicht mehr weg wolltest?

Das war in Windhoek. Ich bin dort gestrandet, weil einige Reparaturen am Auto nötig waren und ich nach einem Platten einen neuen Reifen brauchte, der leider unfassbar schwierig zu bekommen war. So bin ich am Ende fast 3 Wochen da gewesen – habe die Zeit aber extrem geliebt. Ich bin bei einer deutschen Ärztin untergekommen, die vor einigen Jahren nach Namibia ausgewandert ist und aus der gleichen Stadt kommt wie ich. Daher kam auch der Kontakt und wir haben uns ab der ersten Minute super verstanden. Die 3 Wochen durfte ich bei ihr wohnen und wurde quasi in die Familie aufgenommen. Wir hatten eine extrem tolle Zeit und viel gemeinsam erlebt. In der Zeit ist mir auch erst aufgefallen, wie sehr ich eine Pause nötig hatte und wie dankbar ich Cathrin war, dass ich mir die Zeit da, mit ihr, nehmen konnte.


Wann hast du unterwegs gedacht: „Was zur Hölle mache ich hier eigentlich?“ Was war passiert?

Vielleicht schwer zu glauben, aber so einen Moment hatte ich nie. Es gab auf jeden Fall anstrengende Tage und Tiefpunkte, aber ich hatte nie den Gedanken, abzubrechen oder nach Hause zu wollen. Dafür bin ich zu optimistisch und liebe Herausforderungen zu sehr.


Und wann dachtest du genau das Gegenteil? „Genau deshalb mache ich das.“

Davon gab es wiederum extrem viele Momente! Als Erstes fallen mir da meine erste Nacht in der Sahara ein – ganz allein, unterm Sternenhimmel, in meinem Traumauto – und als Zweites ein Tag im Regenwald im Kongo. Ich bin morgens vom Brüllen von Schimpansen aufgewacht und habe kurz darauf nur ca. 5 m von mir entfernt Gorillas in den Bäumen entdeckt. Mir kamen Glückstränen, so beeindruckt war ich.

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Erzähl uns von der Panne, über die du heute selbst lachen kannst.

Keine Autopanne, aber trotzdem extrem nervig: Zu Beginn meiner Reise ging mein neu gekaufter Coleman-Kocher plötzlich nicht mehr. Alle Overlander kennen ihn: ein sehr beliebter und eigentlich zuverlässiger Benzinkocher. Meiner ging jedoch nicht mehr richtig zu pumpen und anzuzünden, sodass ich nahezu eine Woche nur kalt essen konnte und selbst nach Einbau von Ersatzteilen keinen Erfolg hatte. Irgendwann habe ich herausgefunden, dass ich die Pumpe bei Benutzung jedes Mal mehr zu als vorher aufgedreht hatte und ich ihn einfach mal mehr als 3 Umdrehungen wieder hätte öffnen müssen. Ein dummer Anfängerfehler.


Was war die teuerste Lektion deiner Reise? Nicht nur finanziell.

Chancen zu verpassen, weil ich Menschen nicht getraut habe. Es ist ein schmaler Grat, besonders als Frau, einzuschätzen, wann man Menschen vertrauen und Angebote annehmen sollte und wann besser nicht. Obwohl ich dafür mittlerweile ein gutes Bauchgefühl entwickelt habe, gibt es Momente, wo ich Begegnungen nicht offen gegenüber bin, weil ich zuvor schlechte Erfahrungen gemacht habe oder es mir im Moment einfach zu viel ist, und mich im Nachhinein ärgere, weil es eine tolle Erfahrung hätte werden können.

Auf einer Reise in Kuba habe ich so z. B. Wale verpasst, weil ich nicht allein mit auf das Boot zu zwei Männern gehen wollte. Später habe ich dann andere Reisende getroffen, die genau das getan haben und eine einmalige Erfahrung gemacht haben.

"Das ist auch eine der Sachen, die mich am meisten am Alleinreisen als Frau stören: verpasste Chancen, weil die eigene Sicherheit Vorrang hat."

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Welcher Mensch geht dir bis heute nicht mehr aus dem Kopf? Warum?

Alou „Le Grand“ aus dem Senegal. Wir haben uns zufällig kennengelernt und sofort verstanden. Eine so liebe Seele und hohe emotionale Intelligenz habe ich bisher selten in Menschen gesehen.

Wir haben uns eine Woche lang mehrmals getroffen und über alles Mögliche gesprochen und ich fand es unfassbar spannend, wie verschieden unsere Welten waren und wie gleich trotzdem unsere Ansichten und Werte.

"Alou arbeitet in 3 Jobs – als Ingenieur in einer Mine, als Mechaniker und macht Aushilfsjobs in seiner Nachbarschaft und kommt trotzdem gerade so über die Runden."

Diese Ungleichheit, dass ich nur 2 Jahre arbeiten muss, um mir Geld für so eine Reise anzusparen und außerdem sorglos meinen Job kündigen und unproblematisch einen neuen finden zu können, während Alou viel härter arbeitet und sich trotzdem keinen einzigen Tag Urlaub erlauben kann – nur weil er im Senegal und ich in Deutschland geboren bin, ist einfach nicht fair und tut mir nach wie vor im Herzen weh.


Gab es unterwegs jemanden, der dir geholfen hat, obwohl er eigentlich keinen Grund dazu hatte? Was ist passiert?

Nicht nur einen! Mir wurde auf der Reise von SO SO vielen Menschen geholfen! Besonders in Afrika war die Hilfsbereitschaft unfassbar groß, da können wir in Europa echt noch viel lernen.

Als Erstes fällt mir ein Track in Guinea ein, der wirklich super schlecht war. Ich war in einer Gruppe mit einem Defender und einem BMW E34 – also einem „normalen“ Auto – unterwegs und wir kamen nur super langsam voran, weil der E34 so wenig Bodenfreiheit und natürlich auch kein Allrad hatte. Immer wieder kamen Mopeds an uns vorbei, von denen uns schon viele kurz geholfen haben, obwohl sie auch einfach hätten weiterfahren können. Ein weiterer Mopedfahrer hat dann aber gehalten und mindestens 3 h mit uns den Weg gemeinsam beschritten. Hat unzählige Steine mit uns geschleppt, um den Weg für den BMW zu ebnen, oder mir Anweisungen gegeben, wo er langfahren soll.

Wir wollten ihm am Ende eine Cola und etwas Geld geben, er hat vehement abgelehnt und war einfach glücklich, uns helfen zu können. Ich war so beeindruckt.

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Die Frage, die sich alle stellen: Wie finanzierst du dieses Leben? Und wie gehst du mit der Unsicherheit um, die damit vielleicht verbunden ist?

Ich bin studierte Bauingenieurin und arbeite in der Planung im Brückenbau. Das ist glücklicherweise ein sehr sicherer Job und ich verdiene auch gut. Bisher habe ich daher immer eine Zeit lang gearbeitet und war danach reisen, bis mir das Geld ausgeht. Dadurch, dass immer Ingenieur:innen gesucht werden, hat das bisher sehr gut geklappt.

Für die nächste Reise möchte ich aber gern nicht nur mein Erspartes verwenden, sondern auch eine kleine Einnahmequelle währenddessen finden, für etwas mehr finanzielle Sicherheit. Mal sehen, vielleicht ergibt sich da über die sozialen Medien etwas.


Was war unterwegs dein größter Luxus – obwohl er kein Geld gekostet hat?

Ich glaube, mein größter Luxus ist kein Besitz, sondern das Glück und Privileg, Eltern zu haben, die mich bei allem unterstützen und ein Sicherheitsnetz bieten. Ich weiß, dass ich immer in mein altes Kinderzimmer zurück kann und dass sie mir einen Flug nach Hause bezahlen könnten und würden, falls unterwegs mal etwas komplett schiefgehen sollte. Das ist unbezahlbar.

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Set-up innen
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Alle bereisten Länder

Du bist alleine unterwegs. Was ist das Beste daran?

Die Freiheit. Ich kann jeden Tag und zu jeder Zeit genau das machen, worauf ich gerade Lust habe. Gerade im Kontrast zum Alltag zuhause, wo man mit Terminen, Arbeit und Menschen planen muss, ist das eine fantastische Abwechslung. Ich habe den Eindruck, 100% ich selbst sein zu können und mich vor allem auch mehr und mehr selbst kennenzulernen und weiterzuentwickeln. Das schätze ich enorm. Die einzige Person, für die ich das Solo-Reisen jederzeit aufgeben würde, ist meine Schwester. Wir waren schon oft zusammen reisen und verstehen uns so gut, dass ich nicht den Eindruck habe, einen Kompromiss einzugehen.


Und was ist manchmal richtig beschissen?

Für mich ist der einzige Nachteil am Alleinreisen, dass man im Restaurant nicht zwei Gerichte probieren und teilen kann, sondern sich für eine Sache entscheiden muss.


Glaubst du, deine Reise wäre eine andere geworden, wenn du sie mit jemandem geteilt hättest?

Absolut. Die Reise ist super anspruchsvoll. Aus meiner Perspektive war es schon viel, auf meine Bedürfnisse zu hören: Pausen, Krankheit, schlechte Tage, Hunger und Durst, Ruhe oder zwischenmenschliche Interaktionen. Da zwei Menschen zu berücksichtigen, stelle ich mir noch schwieriger vor – auch wenn man sich dabei natürlich auch supporten kann. Aber vielleicht reise ich dafür auch einfach schon zu lang allein.

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Der Staub in Afrika ist wild und überall

Hand aufs Herz: Welche Frage kannst du wirklich nicht mehr hören?

„Als Frau allein, ist das nicht gefährlich?“

Ähm, nein? Erst mal nicht gefährlicher als für einen Mann?

Ich verstehe nicht, warum Männern diese Frage nie gestellt wird, aber mir in 80% der Fälle innerhalb der ersten Minuten.

Eine Reise (durch Afrika) ist für Männer doch von denselben Gefahren geprägt wie für mich – Wildtiere, Krankheiten, giftige Tiere, korrupte Polizisten, Entführungen oder Kriminalität – da macht das Geschlecht doch keinen Unterschied.

Natürlich kommt als Frau noch eine Gefahr von Männern ausgehend hinzu und die möchte ich auch nicht kleinreden, aber ich würde mir wünschen, nicht ständig an diese Ungerechtigkeit erinnert zu werden und mal eine spannendere Frage als diese beantworten zu können.

PS: Ich finde es dafür umso schöner, wenn Frauen mich auf Instagram anschreiben, weil sie selbst allein reisen möchten und durch mich und andere Frauen inspiriert sind, aber noch eine gewisse Unsicherheit haben. Da antworte ich immer und bin froh, andere Frauen supporten und ermutigen zu können!

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Was hat dir das Unterwegssein beigebracht, das dir keine Schule der Welt hätte beibringen können?

Selbstbewusstsein und ein hohes Vertrauen in mich selbst und meine Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen.


Wann hast du unterwegs zuletzt gedacht: „Verdammt … was habe ich für ein Glück, dass ich dieses Leben führen darf.“ Was ist in diesem Moment passiert?

Für mich kommt dieses Gefühl immer in den einfachsten Momenten hoch: bei Sonnenschein und offenem Fenster Auto fahren und die Gegend bestaunen.

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Was bedeutet für dich persönlich „One Life. Live It.“?

Rauszugehen, mutig zu sein, Dinge auszuprobieren und auch okay damit zu sein, wenn mal etwas nicht klappt. Ich denke, das Leben ist nicht dafür da, perfekt zu sein, sondern zum Lernen und Erleben.


Wenn jemand nach dem Lesen deiner Geschichte ebenfalls den Mut findet loszufahren – was möchtest du ihm oder ihr mit auf den Weg geben?

Ich wurde am Anfang manchmal dafür kritisiert, mich unterwegs mit anderen Reisenden zusammenzuschließen, obwohl ich sagte, dass ich „allein reise“. Ich finde das Quatsch. Wenn jemand allein losfährt, ist das schon extrem mutig. Trotzdem ist es ja schön, Teile der Reise mit anderen zu teilen oder sich in Situationen auszuhelfen. Ich würde also Leuten IMMER empfehlen, aufeinander zuzugehen, Hilfe anzunehmen, nach Tipps zu fragen, voneinander zu lernen und gemeinsam eine gute Zeit zu haben.


Gibt es ein Projekt, einen Menschen oder eine Initiative, die dir unterwegs besonders ans Herz gewachsen ist? Oder etwas, das wir unbedingt mit der OLLI-Community teilen sollten?

Mir ist es wichtig zu betonen, dass Safaris keine Zoobesuche sind oder sein sollten. Ich habe immer wieder Menschen und Tourenanbieter getroffen, die Tieren mit Taschenlampen aufgelauert sind oder an bereits nervöse Elefanten-Mamas noch näher ranfahren mussten. Das finde ich extrem respektlos. Safaris können etwas sehr Gutes sein, weil durch die Einnahmen aussterbende Tierarten besser geschützt und Wilderer ausfindig und bestraft werden.

Allen Menschen, die in der Zukunft eine Safari machen wollen, möchte ich ans Herz legen, sich genau zu informieren, wo und mit welchem Anbieter sie eine solche Tour machen, unterwegs die Regeln und Tiere zu respektieren und DEFINITIV nicht auf Trophäenjagd zu gehen, selbst wenn diese „offiziell“ angeboten werden.


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Angekommen: am südlichsten Punkt Afrikas.

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